Institute for Innovation in Education and Business Processes
Dona Togi, Altenpflegehelferin aus Indien
Wer bist du und wie bist du auf die Idee gekommen, eine Pflegeausbildung in Deutschland zu machen?
Ich heiße Dona Togi. Ich bin 25 Jahre alt und komme aus Indien. Ich habe mich schon immer für die Arbeit mit Menschen interessiert. Deshalb wollte ich im Pflegebereich arbeiten. Deutschland bietet gute Möglichkeiten für eine Ausbildung und berufliche Entwicklung in der Pflege. Deshalb habe ich mich entschieden, diesen Weg zu gehen.
Welche Herausforderungen waren dabei am größten?
Die größte Herausforderung war die deutsche Sprache. Außerdem musste ich mich an ein neues Land, eine andere Kultur und ein neues Gesundheitssystem gewöhnen. Am Anfang war das nicht immer einfach, aber mit der Zeit wurde es besser.
Wie war dein Start in der Ausbildung?
Die erste Zeit war nicht einfach. Die deutsche Sprache war für mich eine große Herausforderung, aber das Lernen hat mir Spaß gemacht. Außerdem war alles neu für mich: die Kultur, die Regeln und das Leben in Deutschland. Zuerst habe ich fast ein Jahr lang ein FSJ gemacht. Während dieser Zeit hat mein Arbeitgeber mir einen Sprachkurs ermöglicht, was mir sehr geholfen hat. Gleichzeitig konnte ich viele Erfahrungen in der Pflege sammeln und viel lernen. Danach habe ich meine Ausbildung zur Altenpflegehelferin begonnen. Durch die Unterstützung meiner Kollegen und Praxisanleiter konnte ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln. Dadurch habe ich mich schnell eingelebt und konnte meine Ausbildung erfolgreich abschließen.
Wie war es für dich, dich in Deutschland einzuleben?
Am 01.11.2023 bin ich nach Deutschland gekommen. Am Flughafen in Frankfurt wurde ich von der Firma Creatio GmbH abgeholt. Gemeinsam sind wir nach Trier gefahren, und dort habe ich mein FSJ begonnen. Am Anfang war vieles neu für mich: die Sprache, die Arbeitsweise und das tägliche Leben in Deutschland. Mit der Zeit habe ich mich jedoch gut eingelebt. Die Menschen waren freundlich und hilfsbereit, und ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt.
Wenn du heute zurückblickst – würdest du denselben Weg wieder gehen?
Ja, auf jeden Fall. Ich bin sehr glücklich, in Deutschland zu leben, weil es hier Freiheit, Sicherheit und eine gute Lebensqualität gibt. Die Arbeit in der Pflege macht mir viel Freude. Ich arbeite gerne mit älteren Menschen und kann jeden Tag etwas Sinnvolles tun. Deshalb würde ich mich wieder für diesen Weg entscheiden. Für die Zukunft wünsche ich mir, weiterhin in Deutschland zu bleiben, meine Familie hier bei mir zu haben und meine Deutschkenntnisse weiter zu verbessern. Außerdem möchte ich mich beruflich weiterentwickeln und noch mehr Erfahrungen in der Pflege sammeln.
Was sollten Arbeitgeber beachten, um internationale Pflegekräfte gut zu unterstützen und ein gelungenes Ankommen zu ermöglichen?
Arbeitgeber sollten internationalen Mitarbeitern Zeit geben, sich an die Arbeit und das Leben in Deutschland zu gewöhnen. Auch Hilfe beim Deutschlernen ist wichtig. Geduld, Unterstützung und gute Gespräche helfen dabei, dass man sich schnell wohlfühlt.
Wie fandest du die Unterstützung durch das IFaP-Projekt?
Das Förderprojekt hat mir sehr geholfen mich in die Pflegebranche zu integrieren. Die Unterstützung war praxisnah und hilfreich, besonders bei sprachlichen und fachlichen Herausforderungen. Vielen Dank für die wertvolle Begleitung!